Neulich bin ich über einen LinkedIn Post mit ChatGPT Prompt gestolpert: „Wie alt ist dein KI-Alter?“
Ich finde es spannend komplexe Dinge greifbar zu machen. Trotzdem fand ich hier den Gedanken schwierig.
Denn KI-Affinität hat meiner Meinung nach nichts mit dem biologischen Alter zu tun, auch wenn der Post das höchstens unbewusst suggeriert. Als Coach und Entwickler sehe ich das anders: Es geht um Haltung und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.
Also habe ich mir gedacht: Zeit für ein kleines Experiment: „ChatGPT Recap 2025“ – mein persönlicher Jahresrückblick, wie KI affin ich in 2025 unterwegs war. Umgesetzt als „Vibe Coding“-Projekt mit VS Code und GitHub Copilot. Eine kleine JavaScript-Webseite um den "Vibe" zu spüren 😅.
Ergebnis: Ein KI Agent ist fantastisch, wenn es um Tempo und Ideen geht. Prototypen entstehen rasend schnell, und ich habe dabei in kürzester Zeit Dinge angewendet, die ich vorher gar nicht kannte - alpine.js 🚀
Aber: Sobald Bugs auftauchen, zählt das eigene Verständnis. Copilot kann Vorschläge machen – aber nicht bewerten, ob sie sinnvoll sind. Ich habe das gemerkt, als ich die Benutzerführung komplett neu gestalten musste: Die erste Version war technisch okay, aber die UX schwach - das viel mir erst spät auf.
Gerade in Bezug auf das Tempo wird klar, wie wichtig es ist, sich der einzelnen Schritte bewusst zu sein: coden, experimentieren, entscheiden.
Mein Fazit als Coach und Entwickler: KI kann großartige Impulse geben, aber sie ersetzt kein Bewusstsein. Wer Neugier, Reflexion und Technik verbindet, kommt mit und ohne KI weiter – nur eben bewusster. 🚀
Das Ergebnis meines kleinen Experiments findet ihr unter https://hochsauerland.coach/ai-recap
Vielleicht gibt es euch ja eine neue Perspektive wenn ihr KI benutzt – und mein Prompt für den Recap findet ihr dort auch. 😉
Frohe Feiertage zusammen. 👋